Zyklus Klavierabend

6 Konzerte

Klavier-Zyklus 1

Donnerstag, 11.02.2016 / 20 Uhr / KMS

SUNWOOK KIM

Mozart Klaviersonate B-Dur KV.281
Schubert Klaviersonate Nr.18 D.984
Beethoven 33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli C.Dur op.120

Sunwook Kim, 1988 in Seoul geboren, erhielt bereits im Alter von drei Jahren Klavierunterricht. Als jüngster Preisträger, und als erster Teilnehmer aus Asien, gewann er 2006 den renommierten Klavierwettbewerb in Leeds. Erste Preise erzielte er auch beim Internationalen Wettbewerb für junge Pianisten in Ettlingen in 2004, sowie beim Clara-Haskil-Wettbewerb in Genf in 2005. Seitdem ist Sunwook Kim ein weltweit gefragter Solist und trat unter anderen mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Philharmonia Orchestra London, dem London Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra und dem Aspen Festival Orchestra auf.

www.sunwookkim.com

Klavier-Zyklus 2

Montag 07.03. 2016 / 20 Uhr / KMS

STEPHEN KOVACEVICH

Beethoven Klaviersonate Nr.17 d.moll op.31 Nr.2 «Der Sturm»
Schubert Klaviersonate Nr.20 A.Dur D.959
Schumann Kinderszenen op.15
Brahms Balladen op.10 Nr.1/ Nr.4
Brahms Intermezzi op.119 op.76 Nr.3/7
Brahms Capriccio op.116 Nr.7

Stephen Kovacevich, geboren in San Pedro, Kalifornien, stammt aus einer kroatischen Einwandererfamilie. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er bei Lev Schorr und debütierte als Elfjähriger in seiner Geburtsstadt. Im Alter von 18 Jahren geht er mit einem Stipendium nach London um bei Myra Hess zu studieren.
Sein Debut in der Wigmore Hall in London in 1961 ist ein Triumph und markiert den Beginn seiner internationalen Karriere. Als Solist trat er in vielen der erstklassigen Orchestern Europas und Nordamerikas auf.
Als einer der meist geehrten Musiker seiner Generation erhielt Stephen Kovacevich unübertoffene Anerkennung für seine Interpretationen von Beethoven, Brahms, Mozart und Schubert. Nominiert für den Grammy Award, hat zahlreiche Aufnahmen für Philips und EMI.

Klavier-Zyklus 3

Mittwoch 30.03. 2016 / 20 Uhr / PHIL

NELSON FREIRE

Bach Partita Nr.4 D-dur BWV 828
Brahms Sonate op.5 Fmoll
Debussy Children’s Corner
Chopin Barcarolle, Op.60
Chopin 2 Mazurken
Chopin Sherzo Nr.°1 op. 20

«Nelson Freire ist einer der größten Pianisten unserer Zeit und sicher einer der ungewöhnlichsten. Eigenständig und zurückhaltend überträgt er in seinem Spiel seine große Empfindsamkeit in Expressivität und eine gerade zu vulkanische Stärke.»

Nelson Freire wurde in Boa Esperança geboren, in einer Familie, die sehr früh sein Talent erkannte und unterstütze. Gemeinsam mit seiner Schwester begann er im Alter von drei Jahren Klavier zu spielen. Das zarte und schüchterne Kind findet seinen Spielplatz in der Musik und beginnt im Alter von fünf Jahren das Klavierstudium bei Nise Obino und Lucia Branco. Seine Fortschritte sind rasant und so gewinnt er mit dreizehn Jahren den Internationalem Klavierwettbewerb von Rio de Janeiro mit
dem 5. Klavierkonzert von Beethoven. Dieser unglaubliche Erfolg ermöglicht ihm ein Stipendium in Wien bei Bruno Seidlhofer.
Als junger Student begegnet er hier seiner Seelenverwandten Martha Argerich mit der er in der Musik und im Leben verbunden bleibt. Sie treten oft miteinander auf.
Seine internationale Karriere in den bedeutenden Musikzentren Europas und Amerikas findet ihre Krönung in seinen zahlreichen diskographischen Einspielungen.

Klavier-Zyklus 4

Donnerstag 19.05.2016 / 20 Uhr/ KMS

VALENTINA LISITSA

Scriabine Préludes Op.2 n°2 – Op.27 n°1 – Op.35 n°2
Scriabine Préludes Op.11 n°2, 4, 5, 6, 10, 14, 16
Scriabine Polonaise Op.21
Scriabine 3 Etudes Op.65
Scriabine Flammes Sombres Op.73 n°1
Scriabine Poème tragique Op.34 – Poème satanique Op.36

Valentina Lisitsa, geboren in der Ukraine, begann mit drei Jahren Klavier zu spielen und gab ein Jahr später ihren ersten Soloklavierabend. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Lysenko Musikschule für hochbegabte Kinder und später am Musikkonservatorium in Kiew, wo sie ihren späteren Ehepartner Alexei Kuznetsoff kennenlernte.
1991 gewann sie mit Kuznetsoff den ersten Preis bei der Dranoff International Two Piano Competition, einem der weltweit wichtigsten Wettbewerbe für Klavierduos. Lisitsa und Kuznetsoff zogen im selben Jahr in die USA mit dem Vorhaben, dort ihre Karriere als Konzertpianisten aufzubauen. Internationalen Durchbruch erreichte sie durch ihr solistisches Debüt in der Londoner Royal Albert Hall im Jahre 2012 vor fast 8000 Zuschauern.
Seit 2012 ist sie bei Decca Records unter Vertrag, wo die Aufzeichnung dieses Konzerts unter dem Titel Valentina Lisitsa Live At The Royal Albert Hall erschien.

www.valentinalisitsa.com

Klavier-Zyklus 5

Freitag 03.06. 2016 /2O Uhr/ KMS

ELISABETH LEONSKAJA

Schubert Klaviersonate Nr.9 D.575
Brahms, 7 Fantasies op 116
Tchaikovsky Grande Sonate op 37

„Der Weg Elisabeth Leonskajas ist ein Weg der Gipfel. Indem sie sich immer wieder selbst übertrifft – durch ihren hohen Anspruch, ihre Leidenschaft und Intelligenz stellt sie sich in eine Reihe mit den Größten, nicht allein von heute, sondern der ganzen Epoche: in eine Reihe mit einer Clara Haskil, einem Lipatti, die Modernität kommt noch hinzu.“
André Boucourechliev, Diapason, Paris

«Leonskaja lässt den Steinway wunderbar singen, arbeitet Melodien brillant hervor, setzt prägnante rhythmische Akzente und haucht dem Ganzen durch flexible Tempi Seele ein.»

Elisabeth Leonskaja, die «Grande Dame» der russischen Pianistenschule, geprägt von Sviatoslav Richter, seiner Geistesgegenwart, Persönlichkeit und Ausstrahlung, wurde in Georgien in einer russischen Familie geboren. Schon früh galt sie als Wunderkind und gab bereits im Alter von elf Jahren Klavierkonzerte.
Als Solistin trat sie mit fast allen erstklassigen Orchestern der Welt auf, darunter unter anderem das Royal Philharmonic Orchestra, das London Philharmonic, die Berliner Philharmoniker, die Tschechische Philharmonie, das New York Philharmonic, sowie die Orchester der Rundfunkanstalten von Hamburg, Köln und München.
Darüber hinaus gastierte sie unter anderem bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen und dem Lucerne Festival.
Eine Reihe ihrer Schallplattenaufnahmen wurden mit Preisen ausgezeichnet, so erhielt sie den Diapason d’Or für ihre Liszt-Aufnahmen, sowie den Prix Caecilia für die Klaviersonaten von Brahms.
2006 wurde Elisabeth Leonskaja das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse verliehen.
Im Jahre 2006 wurde ihr das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse für besondere Verdienste um die Kultur des Landes verliehen, die höchste Auszeichnung Österreichs.
2013 erschien ihre Solo-CD »Paris« bei eaSonus. Eine komplette Aufnahme der Schubert-Sonaten wird ebenfalls bei eaSonus erscheinen.

www.leonskaja.com

Klavier-Zyklus 6

Montag 13.06.2016/ 20 Uhr/ PHIL

YUJA WANG
Brahms Balladen Op 10, Nos 1&2
Schumann Kreisleriana, Op.16, „Fantasien für das Pianoforte“
Beethoven Sonata No. 29, „Hammerklavier“

«Das Klavierspiel von Yuja Wang ist gleichzeitig das eines Fabelwesens und eines menschenfressenden Ungeheuers: ihre zehn Schlangenfinger wirken wie eine Boa Constrictor, ihr Kopf wie der eines Kindes, das sich über die Tasten beugt. Mit ihr heißt Virtuosität vor allem: Charakter und Mut. Yuja Wang, das ist die Verkörperung erschütternder Tiefe, visionärer Kunst, großen Verständnisses für Melodie und einer schier unendlichen Vielfalt von Klangfarben.»
Le Monde 02. 12. 2011

Gerade einmal 27 Jahre alt ist Yuja Wang weltweit als eine der besten
 Pianistinnen ihrer Generation anerkannt. 
Ihre überragende Technik vereint mit ihrem tiefgründigen musikalischem Verständnis erlaubt es ihr die anspruchsvollsten Werke der Klavierliteratur zu meistern.
 Exklusiv für die Deutsche Grammophon hat sie mehrere Einspielungen veröffentlicht, die ihr Talent und ihre Passion wiederspiegeln und mit internationalen Preisen bedacht wurden.
Ihre Begegnung mit Maestro Abbado kennzeichnet einen wichtigen Schritt in ihrer Karriere. Sie wurde von dem italienischen Dirigenten zu seinem Festival in Luzern eingeladen, gab mit ihm in Peking das 3. Klavierkonzert von Prokofjew, gefolgt
von einer Einspielung der Paganini-Variationen und des 2. Konzerts von Rachmaninow mit dem Mahler Chamber Orchestra.
Zahlreiche Dirigenten haben Sie als Pianistin engagiert, unter anderem
 Daniel Barenboim, Valery Gergiev, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Kurt Masur
und und Yuri Termikanov.
 Jüngst wird nach einem erfolgreichen Konzert mit Gustavo Dudamel in Caracas
ihre gemeinsame Einspielung des 2. Prokofjew Konzerts und des 3. von Rachmaninow veröffentlicht.
 Mit großer Hingabe widmet sich Yuja Wang auch der Kammermusik mit
 dem bemerkenswerten Zyklus der großen Klavierquintette in Paris in 2011 und
 einem Brahms-Zyklus zusammen mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker 2013. So ist Yuja Wang mit ihrem umfassenden Repertoire in wenigen Jahren 
zu einer unverwechselbaren Künstlerin des neuen Klavierspiels geworden.

www.yujawang.com